Zion Nationalpark

Schönheit und Gefahr liegen oft nah beeinander.

Der Zion Nationalpark ist ein wahres Highlight unter USA’s Nationalparks: Schluchten, Felsen und Höhlen in feurigem Rot mit viel Grün dazwischen.

Die engen Straßen schlängeln sich mit sichtlich großer Anstrengung durch die Schluchten und müssen laufend angepasst werden, wenn Sturzfluten und Erdrutsche die Landschaft neu gestalten. Auf der ersten Erkundungstour durch den Park stranden wir gleich im Tunnel wegen eines Motorradsturzes. Da ist die Platzangst nicht weit: dunkel, eng und voll. Ansonsten ist der Verkehr gut geregelt. Der meiste Teil ist während der Sommermonate nämlich nur per öffentlichem Shuttle erreichbar.

Die spektakulärste, aber auch meistfrequentierte Wanderung im Park ist Angel’s Landing. Hier ist Schwindelfreiheit geboten und das steht nicht nur in den teils übertriebenen Beschreibungen, die man so kennt. Am Ende der Wanderung liegt in der Tat ein schmaler Grat und ein sehr, sehr tiefer Abhang. Das sieht man sonst selten, dass sich so viele Menschen wie Ameisen an Drahtseilen enlang hangeln. Der Ausblick ins Tal verrät wieso – es ist einmalig.

Die zweite beliebte Wanderung im Zion führt in die sogenannten Narrow’s. Hier läuft man im Flußbett und kann je nach Wasserstand und wie weit man sich in die Schluchten hineinwagt, schon mal ins Schwimmen (und auch Schwitzen) geraten. Ein Gewitter zieht auf und wir machen uns bei den ersten Regentropfen zügig aus dem Staub. Bei Regen kann es zu gefährlichen Sturzfluten kommen. Wie man aus dem Medien erfahren konnte, ist dies am Folgetag passiert und hat mehrere Menschenleben gefordet. Sicher einer der schwärzesten Tage in der Geschichte des Zion Nationalparks.

Im Fotomaterial sind dieses Mal ein paar Steffen-Suchbilder versteckt. Wer findet ihn?

Zion Nationalpark (mit Steffen-Special)