Traumstadt Vancouver

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Nach so viel Natur locken uns wieder die Lichter der Stadt, südwestlich aus dem schönen Vancouver.

Einige Eindrücke (was vom Material noch übrig war):

Zurück zu Vancouver. Die Stadt zaubert uns schon bei der Anfahrt ein Lächeln ins Gesicht. Irgendwie fühlt sich hier alles genau richtig an: die Mischung aus Naherholungsgebieten und urbanem Leben, aus alternativen Freaks und gepflegten Großstädtern. Alle gehen respektvoll miteinander um. Das sieht man nicht überall.

Im Stanley Park läuft man im tiefsten Urwald um die Kurve und steht plötzlich am Strand. Auf der kleinen Insel Granville gibt es auf dem Markt einen Beeren-Streusel-Pie zum Niederknien und Meeresfrüchte für Steffen.

In Chinatown finde wir intime japanische Gärten zum Verweilen und ein tolles gemaltes Bild – unsere erste Erinnerungsanschaffung. Überall verteilt stehen Klaviere in der Stadt, die jedermann zum freien Spiel zur Verfügung stehen. In Gastown wimmelt es von lässigen Bars mit Live-Musik und großartigen Cocktails wie zum Beispiel im Guilt & Co, eine Empfehlung die wir im Victoria Park auf dem disc golf course zugesteckt bekamen.

Disc golf ist eine golf-ähnliche Trendsportart bei dem man ein Frisbee mit so wenig Würfen wie möglich von einem Tee in einen Korb bugsieren muss. Wir probieren unser Glück mit einem Standardfrisbee – mit mäßigem Erfolg. Steffen trifft beim letzten Korb genau in die Mitte des zu überquerenden Sees und darf ein kleines Schlammbad nehmen – siehe Fotos ;). Die Pros vor Ort haben mindestens vier Scheiben in verschiedenen Gewichtsklassen je nachdem was für ein Wurf ansteht. Abgefahren. Bin gespannt, ob das zu uns rüber schwappt. Ihr solltet gleich damit anfangen!

In Kitsilano schlendern wir in der W 4th Avenue an einem hippen Café nach dem nächsten vorbei. Das sieht nach dem passenden Viertel aus für eine Runde urban stealth camping – sprich man schläft unbemerkt in einem Wohngebiet am Straßenrand. Am Morgen eine kleine Joggingrunde und danach Frühstück am Strand der Spanisch Banks. Es kann kaum noch besser werden.

Am Kitsilano Beach geselle ich mich zu einer hervorragend angeleiteten Yogastunde –  for free – und lasse mir im herabschauenden Hund nochmal alles durch den Kopf gehen. Die Stadt lädt uns überall ein zum Verweilen, Beobachten und Staunen – neben allen Sehenswürdigkeiten und Highlights, doch das Essentielle am Reisen. Weil es das ist, was bleibt.

So erkämpft sich Vancouver einen Platz in meiner TOP 3-Liste „Städten wo ich mir noch vorstellen könnte zu wohnen, außer im schönen Minga“.

Was von den Bilddaten noch übrig ist…

Vancouver