Sequoia Nationalpark

Wo die Rießen der nordamerikanischen Wälder sich gute Nacht sagen.

Die Nationalpark-Tour geht weiter, aber es wird nicht langweilig. Eigentlich als kleiner Umweg vor dem Yosemite Nationalpark geplant, überrascht uns der Sequoia Park mit landschaftlicher Vielfalt und angenehmen Besucherzahlen. Und natürlich mit unglaublich großen Bäumen…

Und ab hier gibt es uns auch wieder im Bewegtbild:

Vor allem am Campingplatz wird es uns dieses Mal nicht langweilig. Wir setzten soeben an Thunder für eine Verkaufs-Fotoshoot auszuräumen, erscheint am Zaun ein Bär. Wir behalten unsere Lebensmittelvorräte doch lieber in sicherer Verwahrung.

Ist hier überhaupt Bärengebiet? Eigentlich nicht.
Dinge auf die man wartet, passieren eben immer erst, wenn man sie nicht mehr erwartet.
Die Bären, drei an der Zahl, machten sich wegen dem großen Waldbrand in ihrem Heimatgebiet auf Richtung Süden und fanden auf unserem Campingplatz reichlich leckere Tannenzapfen. Man traut es dem behäbigen Kerlchen kaum zu, aber schneller als man denkt hat sich so ein Bär am Baum über den Zaun gehangelt. Jetzt haben wir den Bären, live, in Farbe und aus nächster Nähe.

Es gibt höhere, ältere und dickere, aber kein Baum ist im Gesamtvolumen größer als der Sequoia Baum. Er wächst nur im westlichen Teil der Sierra Nevada, auf 1.600 bis 2.300 Meter Höhe mit der richtigen Mischung aus Feuchtigkeit, Sonne und Platz.

Den Sequoia Park erkunden wir mit einer Reihe an kleinen Wanderungen: die Lichtung mit den Giant Sequoia Trees, der Hügel mit dem größter Baum der Welt, Crescent Meadows und ein Aufstieg mit  Aussicht auf den Moro Rock.

Sequoia Nationalpark