Oamaru und Dunedin

Die letzten Regentage

Auch wenn wir versehentlich den Toilettenschlüssel unserer letzten Unterkunft in Queenstown mit in die Berge geschleppt hatten, nehmen wir für die Rückfahrt vom Fjordland eine andere Route. Wofür gäbe es die Post sonst noch. Bevor wir in Christchurch Neuseeland und dem Regenwetter Goodbye sagen (müssen), geht es in Richtung Ostküste.

Erster Stopp: Dunedin. Die zweitgrößte Stadt der Südinsel, lockt uns an einem weiteren trüben Tag vor allem mit seiner Schokoladenfabrik ;); ansonsten soll es auch noch einige nette viktorianische Bauten geben.
Die Schokoladenfabrik enttäuscht. Anstatt dem ehemals angebotenen Rundgang durch die Fabrik, gibt es mittlerweile nur noch ein chaotisch gestaltetes „Museum“, das die Historie und Herstellung von Schokolade auf Schautafeln zeigt – offensichtlich in bunten Infographiken für Kinder aufbereitet. Zumindest rettet das angrenzende Café mit einer leckeren heißen Schokolade den Besuch.

In Oamaru entdecken wir auf der Durchfahrt ein Haus, das uns neugierig macht. Steampunk Headquarters heißt es dort. Davor steht eine verrückte Eisenbahnmaschine. Das müssen wir uns näher ansehen. Der Besuch dieser Sammlung an Steampunk-Gegenständen aus aller Welt hielt einige Überraschungen bereit. Einige Eindrücke im Video:

Und als Add-on gabs sogar noch zwei kleine Pinguin-Babies von der nebenan lebenden Kolonie blauer Pinguine, die sich in einer alten Guillotine versteckten.

Zwischen Dunedin und Oamaru lohnt sich ein Halt bei den Moeraki Boulders. Wer etwas die Enstehung der 60 Millionen Jahre alten „Steinbälle“ erfahren will, lernt mehr in diesem Audiobeitrag eines Neuseeländers.

Moeraki Boulders und Dunedin
Oamaru und Steampunk Headquarters